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Nach meiner tierärztlichen Behandlung durfte ich bei meiner “Lebensretterin” bleiben. Dort konnte ich mich richtig erholen und hatte auch immer eine Spielgefährtin - naja gut, ich hatte anfangs schon das Gefühl, als wenn es Berit lieber gewesen wäre allein zu bleiben, aber manchmal hat sie mich dann doch in Ihr Körbchen gelassen und mittlerweile haben wir uns richtig lieb.
Leider hatte ich auch nach meiner Genesung nochmal richtig Pech. Im Oktober 2003 sollte es in meinen ersten Urlaub gehen - da war ich ganz schön aufgeregt. Wir sind mit dem Wohnmobil nach Holland gefahren und haben ganz viele lange Spaziergänge gemacht. Da konnte ich ganz toll toben und spielen. Ich war wohl etwas zu übermütig, als ich auf einen Stapel Holzstämme klettern und von oben herunter springen wollte. Rauf ging ja noch ganz gut, aber runter zu kommen war etwas schwieriger. Ich bin mit der Pfote zwischen den Stämmen stecken geblieben und kam nicht mehr weg. Ich habe natürlich gezogen, aber das war ganz verkehrt. Die Folge von meinem Übermut war dann eine ziemlich schwere Beinverletzung und mein Herrchen und mein Frauchen mussten schon wieder mit mir zum Tierarzt. Dummerweise waren wir ja aber in Holland und da sprechen die Leute ja so komisch, dass man sie nicht verstehen kann. Doch auch dieses Mal hatten wir Glück und wir fanden einen netten Tierarzt, der mich behandeln konnte. Der sprach nicht nur gut deutsch, sondern wusste auch ziemlich gut Bescheid. Der hat nämlich gesagt, dass mein Bein auch ohne Operation wieder ganz gesund wird. Wenn wir wieder zu Hause sind, sollten wir uns bloß nicht zu einer Operation überreden lassen. Und er hat Recht behalten. Ich bin wieder voll hergestellt und mir geht es wirklich blendend. Manchmal gehe ich meiner Familie schon ziemlich auf die Nerven, aber lieb haben sie mich trotzdem.
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